CSPnews Frühling 2016

EDITORIAL

CSP4innovation - In vier Schritten zu erfolgreichem Wandel

Liebe zum Wandel Gezwungene

Heute ist alles in Bewegung: Produkte, Gesetze, Prozesse, soziale Beziehungen, Informatik, Grenzen, Kundenwünsche, Kommunikationskanäle, Kooperationen, … alles verändert sich - und das in einem atem(be)raubenden Tempo. Diese Dynamik nehmen wir persönlich tagtäglich in vielen Lebensbereichen wahr; oftmals werden sie uns aber nicht mal bewusst.

Die rasante digitale Transformation kann für stabilitätsgewohnte Verwaltungen oder KMUs ohne eigene Forschungsabteilungen schnell existenzbedrohend werden. Auguren aller Geistesrichtungen prognostizieren, dass diese Business-Transformation mittels neuen Technologien/Lebensformen/Robotern usw. alles Bisherige - besonders die seit Jahrzehnten angewandten Geschäftsmodelle – über den Haufen werfen wird. Und das sehr bald und total! Aber wie und wann das konkret geschehen wird, wie die eigene Organisation damit umgehen soll, wie die Kunden sich verhalten werden, was die Konkurrenz macht, … das weiss niemand. 

Hmmmm…… – und jetzt? 

Es führt kein Weg daran vorbei: Ihre Organisation muss sich mit den zu erwartenden Veränderungen, neuen technologischen Möglichkeiten und potentiellen Kultur- und Paradigmenwechseln (bei Kunden und Mitarbeitenden) auseinandersetzen. Aus eigener Kraft sind realisierbare Novitäten zu finden, bevor das andere tun. Solche Neuerungen nennt man Innovation. 

Wie können wir Sie auf diesem entscheidenden Weg in die veränderte Zukunft unterstützen? Zu dieser Frage haben findige CSPler/-innen geforscht, designt und getestet, um ein innovatives Dienstleistungsprodukt zu entwickeln. Das Resultat ist CSP4innovation: Mit diesem zielorientierten und schnellen Verfahren erreichen Ihre schlauesten Köpfe gemeinsam mit unseren erfahrenen Moderatoren überraschende, nutzenbringende und zukunftsgerichtete Resultate. Da am Schluss Ihre Innovation spielerisch und live auf ihre Praxistauglichkeit getestet wird, können Sie unverzüglich und ohne Tempoverlust zu deren Realisierung übergehen!  

Dank der Geschwindigkeit und Einfachheit von CSP4innovation muss ihr Unternehmen der digitalen Transformation nicht hinterher rennen. Vielmehr setzen Sie ihre Organisation damit an die Spitze des Feldes. Sie können sich das nicht vorstellen? Testen Sie CSP4innovation mit uns und befeuern Sie damit den zukünftigen Erfolg Ihres Unternehmens.  

Ihr innovationsfreudiger Verwaltungsratspräsident, Alexander Colombi 

PROJEKTE

Gemeinsames Stammdatenmanagement von Kanton und Gemeinden

Die effiziente und organisierte Verwaltung von Stammdaten hat einen grossen Stellenwert in einer immer stärker IT-gestützten Zukunft. Hier hat sich der Begriff Stammdatenmanagement (oder im Englischen Master Data Management - MDM) als Disziplin zur Steuerung, Bewirtschaftung und Sicherstellung der gewünschten Qualität von Stammdaten etabliert.  

Der Kanton St.Gallen und die St.Galler Gemeinden haben erkannt, dass dem Thema Stammdatenmanagement in Zukunft eine wesentlich höhere Beachtung geschenkt werden muss, weil diverse Beteiligte dieselben Stammdaten nutzen und auch individuell pflegen. Sie haben im Rahmen ihrer E-Government Organisation daher eine gemeinsame Strategie zum Stammdatenmanagement (STRADAM) erarbeitet. Die CSP durfte diese Arbeiten beratend begleiten.

Diese Strategie definiert vier Datendomänen: Natürliche Personen, Unternehmen, Bauten, Grundstücke. Gleichzeitig wurden acht strategische Prinzipien zur künftigen Zusammenarbeit von Kanton und Gemeinden im Bereich der strategischen Stammdaten definiert. Die Strategie beschreibt zudem in den vier Handlungsfeldern Subjektdaten, Objektdaten, Organisation und Recht sowie IT-Architektur insgesamt 24 Handlungsempfehlungen, wie die Umsetzung erfolgen soll.

Diese gemeinsame Datenstrategie STRADAM ist ein bedeutender Schritt für die Zukunft. Doppelspurigkeiten werden damit schrittweise eliminiert und Synergiepotentiale zwischen den Verwaltungseinheiten von Kanton und Gemeinden erschlossen. Ebenso soll damit auch die Qualität der Daten erhöht und schliesslich der Bürgerservice verbessert werden. Die Strategie wurde von der Regierung sowie vom Verein der St.Galler Gemeindepräsidenten (VSGP) verabschiedet. Verschiedene Umsetzungsprojekte dazu wurden bereits gestartet.

Es ist nicht selbstverständlich, dass eine gemeinsame Strategie für das Stammdatenmanagement über die beiden Staatsebenen gefunden werden konnte. Entscheidend dafür war, dass im Kanton St.Gallen mit der etablierten, gemeinsamen E-Government Organisation bereits eine bewährte Zusammenarbeit funktioniert. Ein breit abgestütztes und kompetentes Projektteam, eine erfahrene Projektleitung sowie ein bedachtes Vorgehen sind weitere Erfolgsfaktoren für das gute Gelingen. Es freut uns, dass die CSP einen Beitrag dazu leisten konnte.

Wenn Sie Fragen zu Strategie, Datenmanagement oder zum Vorhaben STRADAM haben, dann wenden Sie sich an Rolf Busch

Digitale Konvergenz in einem Medienhaus

Die Somedia AG mit Sitz in Chur ist die führende Mediengruppe der Südostschweiz und beschäftigt rund 1‘000 Mitarbeitende. Das Unternehmen ist unterteilt in Tochtergesellschaften mit unterschiedlichen Haupttätigkeitsbereichen wie Zeitungen, Zeitschriften, TV, Radio oder Online-Produktionen.

In den vergangenen Jahren war das Unternehmen starkem Wandel ausgesetzt. Der Markt schreit und verlangt nach Konvergenz aller verfügbaren Medienkanäle. Darauf zielt das Unternehmen hin. Die Voraussetzung und Basis für eine erfolgreiche Anpassung an den Wandel im Mediengeschäft ist eine durchgängige, technische Konvergenz mit der Informatik als treibende Kraft. Entsprechend wird bei der Somedia der IT besondere Beachtung geschenkt. Im Rahmen einer Ist-Analyse wollte die Informatikabteilung daher den Zustand der eigenen IT überprüfen und beurteilen. Die CSP durfte dieses Vorhaben begleiten und lieferte ein passendes Vorgehen und die benötigten methodische Grundlagen für den IT-Audit.  

Gemeinsam mit dem Kunden plante und steuerte die CSP den IT-Audit bei der Somedia. Dabei wurden innerhalb zweier Monate Interviews und Workshops mit den IT-Leistungserstellern, den IT-Leistungsempfängern sowie der Unternehmensleitung durchgeführt. Daraus resultierte ein aktuelles Zustandsbild der Informatik inkl. einer Beurteilung durch die Betroffenen und Beteiligten. Auf Basis des Rundum-Blicks über die Somedia-Informatik wurden mögliche Verbesserungsmöglichkeiten eruiert.

Für die Somedia resultierte ein umfassender Analysebericht über den aktuellen Zustand der eigenen IT sowie Handlungsempfehlungen zur Optimierung auf Basis von „Good Practices“. Die Resultate dienen als Entscheidungsgrundlage für die strategische Weiterentwicklung der Informatik im Unternehmen. Durch das standardisierte Projektvorgehen ist es der Somedia möglich, den IT-Audit zu einem späteren Zeitpunkt zu wiederholen und die Ergebnisse zwecks Fortschrittsprüfung mit früheren Resultaten zu vergleichen.

Haben auch Sie Interesse, Ihre Informatik einem IT-Audit zu unterziehen? Profitieren Sie von unseren Praxiserfahrungen und nehmen Sie für einen Erfahrungsaustausch mit Dominic Loher Kontakt auf.  

Eine Fusion, die ein langfristiges und erfolgreiches Bestehen sichert

Mit der Fusion der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich (PUK) und dem Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst (KJPD) will der Regierungsrat des Kantons Zürich die Voraussetzung für die Verselbstständigung der Psychiatrischen Kliniken im Kanton Zürich schaffen. Gleichzeitig soll die durchgehende Versorgung psychisch kranker Menschen über alle Altersstufen hinweg durch einen einzigen Leistungserbringer sichergestellt werden.

Mit dem Zusammenschluss wurden zwei doch recht unterschiedliche Organisationen zu einer Einheit zusammengefügt. Das waren einerseits die PUK, welche aus der Übernahme des Psychiatriezentrums Rheinau bereits Fusionserfahrung aufwies, und andererseits der KJPD, welcher bis anhin auf die Besonderheiten von Kinder- und Jugendpsychiatrie ausgerichtet war.  

Die Aufgabe der CSP in diesem Fusionsprojekt war es, das Projektoffice für die Projektleitung sowie das Projektcontrolling sicherzustellen. Das Projekt wurde in sieben Teilprojekte (jeweils wieder in weitere Sub-Projekte unterteilt) und 4 Phasen strukturiert. Vorgegebene Meilensteine definierten die Messpunkte zur Überprüfung des Projektfortschrittes. Zu Beginn wurden Projektvereinbarungen mit den Verantwortlichen der Teilprojekte ausgearbeitet. Kernpunkt der Lieferobjekte bildeten die Fusionskonzepte, in denen Details geklärt und die Umsetzungsarbeiten vorbereitet wurden. Eine präzise Umsetzungsplanung bildete die Basis für die rechtzeitige Bereitstellung aller Voraussetzungen, um die Fusion zeitgerecht per 1. Januar 2016 vollziehen zu können.

Grosse Aufmerksamkeit genoss in allen Projektphasen das Veränderungsmanagement. Regelmässige Information der Betroffenen sorgte für eine gute, positive Stimmung. Die Stimmungslage wurde in regelmässigen Mitarbeiterbefragungen erhoben, um die richtigen Schlüsse daraus ziehen und allfällige Verbesserungsmassnahmen einleiten zu können.

Im gesamten Projektverlauf konnte die CSP die Abwicklung des Projekts methodisch unterstützen und in wichtigen Fragen mit ihrer Aussensicht inhaltliche Entscheidungsfindungen unterstützen.

2 Jahre intensive Projektarbeit haben zu einem erfolgreichen Zusammenschluss geführt, welcher die Basis für ein langfristiges und erfolgreiches Wirken einer verselbstständigten PUK geschaffen hat.

Wenn Sie Fragen zu Fusionen oder Kooperationen haben, dann nehmen Sie für einen Erfahrungsaustausch mit Christoph Knöpfel Kontakt auf. 

Sirnach: Von der IT-Strategie zum IT-Outsourcing

Gemeinden decken ein sehr heterogenes Aufgabenspektrum ab. Dies wirkt sich auch auf die Informatik in der Gemeinde aus – sie wird immer vielseitiger und komplexer. Eine funktionierende IT ist jedoch eine unabdingbare Voraussetzung für einen reibungslosen Betrieb und ein wichtiger Schlüsselfaktor für Kunden und Mitarbeiter.

Die steigenden Erwartungen und Anforderungen an die IT lassen einerseits die Kosten steigen. Andererseits wird es immer schwieriger mit wenig Personal das ganze Spektrum abzudecken. Die nötige Mischung von Spezialist und Generalist - vereint in wenigen Personen - ist schwer zu finden und teuer. 

Lässt sich die Informatik der Gemeinde heute noch mit vertretbarem Risiko und Aufwand selber erbringen? Sirnach hat diese Frage mit Unterstützung der CSP geprüft und für sich mit „nein“ beantwortet. Der Entscheid wurde fundiert gefällt. Dank unserer neutralen Begleitung, Erfahrung und Expertise sowie der zielgerichteten Moderation des Entscheidungsprozesses hat Sirnach Zeit und Sicherheit gewonnen. Anhand des bewährten CSP-Strategieprozesses wurden verschiedene Szenarien geprüft und gemeinsam eine IT-Strategie erarbeitet. Unter anderem hat sich Sirnach für ein vollständiges IT-Outsourcing entschieden.  

Gemeinsam mit dem Projektteam wurden Anforderungen an die Informatik und den zukünftigen IT-Service-Partner definiert und mittels öffentlicher Ausschreibung der wirtschaftlich günstigste Partner evaluiert. Zusätzlich zu den üblichen Vorteilen eines Sourcings (Konzentration auf das Kerngeschäft, IT-Sicherheit, Risikoreduzierung, zusätzliches IT-Knowhow, Kostentransparenz und Budgetierungssicherheit, etc.) kann Sirnach so die IT-Kosten reduzieren.

Sirnach wird auch weiterhin einen internen IT-Ansprechpartner benötigen. Allerdings mit anderem Anforderungsprofil: Weg vom reinen Informatiker, hin zum Service-Manager.

Die Umsetzung und Überführung der Informatik steht kurz bevor. Wir wünschen Sirnach ganz viel Erfolg auf diesem zukunftsgerichteten Weg!

Wünschen auch Sie sich Unterstützung in den Bereichen IT-Strategie und Sourcing? Michèle Mégroz berät Sie gerne zu diesen Themen. 

INTERNA

Kunden attestieren der Arbeit der CSP Bestnoten! Dankeschön

Unseren Kundinnen und Kunden haben die Arbeit der CSP bzw. ihrer Mitarbeitenden im vergangenen Jahr 2015 wiederum als sehr gut bewertet. In einigen Bereichen haben sie unsere Leistungen sogar noch besser bewertet als in den Vorjahren. Darauf sind wir stolz!

Der Durchschnitt aller Kundenbewertungen in den im 2015 geführten Projekten liegt bei der Note 5.6 (Bestnote wäre 6.0).  

In allen 12 abgefragten Bereichen haben wir im 2015 von unseren Kunden die Note 5 und besser erhalten. Insbesondere konnten die Mitarbeitenden der CSP mit hoher Kompetenz und Professionalität, ihrer Offenheit, der konstruktiven Zusammenarbeit und ihrer hohen Flexibilität bzw. dem situationsangepassten Vorgehen punkten. Wir danken allen Mitarbeitenden der CSP für ihren Einsatz und unseren Kunden für die tolle Zusammenarbeit im vergangenen Jahr.

Haben Sie Fragen zur Qualitätssicherung in der CSP oder Interesse an einem einfachen und effizienten Qualitätssicherungssystem für Ihr Unternehmen, dann nehmen Sie mit Rolf Busch, dem Vorsitzenden der Geschäftsleitung der CSP, Kontakt auf.

Wir sind sozial medial

Der direkte Kundenkontakt ist uns sehr wichtig. Daher sind wir verstärkt auf Businessplattformen und in sozialen Medien unterwegs. Schauen sie doch mal auf unseren Profilen vorbei. Als Follower werden Sie immer über Aktuelles und Neues aus der CSP informiert und können sich mit uns, sowie anderen Kunden, direkt austauschen. Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede Bewertung unserer Firma. 

Mitarbeiter (Eintritte, Zertifizierungen, Ausbildungen, etc.)

Herzlich Willkommen in der CSP: 

Christoph Knöpfel, Berater / Projektleiter CSP St. Gallen 

Daniela Zbinden, Beraterin / Projektleiterin CSP Bern 

Herzliche Gratulation

Die CSP gratuliert an dieser Stelle gleich mehreren Mitarbeitern zu erfolgreichen Abschlüssen von Ausbildungen und Zertifizierungen. Davon werden auch unsere Kunden profitieren:

Alexander Colombi: IPMA Delta© Assessor

Lukas Bieri: HERMES 5 Advanced

Dominic Loher: HERMES 5 Advanced

Thomas Städler: NDS BWL SGO

Christoph Knöpfel: IPMA Level C

Sara Freidig: TOGAF Stufe 1 und 2