CSPnews 2/2019

EDITORIAL

Wie uns das «Büro im Hintergrund» den Rücken freihält

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Wikipedia definiert das Backoffice als den «Teil eines Unternehmens, der nicht originärer Teil des Kerngeschäfts ist, sondern zu dessen Aufrechterhaltung dient». Was im Nachschlagewerk kurz und bündig zusammengefasst wird, bedeutet in der Praxis das Jonglieren mit einer Vielzahl verschiedenartigster Aufgaben. So zählen in einem Unternehmen wie der CSP nicht nur administrative Arbeiten im Bereich des Personalwesens, der Buchhaltung, Infrastruktur, Kundenempfang, Telefonzentrale u.v.m. zu den Backoffice-Aufgaben, sondern auch die direkte Unterstützung der Mitarbeitenden in bzw. für Kundenprojekte. Ein gutes Gespür für die Mitarbeitenden und ihre Sorgen zu haben, ist dabei entscheidend und wichtig. Denn das Backoffice ist der Dreh- und Angelpunkt eines Unternehmens. Deshalb ist es als Leiterin Backoffice mein Ziel, nicht nur das Kerngeschäft im Blick zu haben und aktiv zu unterstützen, sondern – und das ist sogar noch wichtiger - die Menschen dahinter.

Nicht umsonst steht an unserem Empfangstresen ein grosses Glas gefüllt mit Bonbons und Süssigkeiten. Obwohl zwar auch unsere Kunden Gefallen daran finden, dient es vor allem unseren Mitarbeitenden. Bei einem kurzen Boxenstopp am Tresen lässt es sich prima plaudern. Eine «alte Backoffice-Weisheit» besagt: Je häufiger der Griff ins Bonbonglas, desto grösser der Redebedarf. :-) Oft kommen so Probleme oder Belastendes im Geschäftlichen aber auch Persönlichen zur Sprache. Mir ist es ein besonderes Anliegen, auf jeden Mitarbeitenden persönlich eingehen zu können. Dazu gehört auch, sich trotz Druck dringlicher Aufgaben und in stressigen Momenten Zeit für die Mitarbeitenden und ihre Bedürfnisse zu nehmen.

Das Backoffice hat in der Regel die feinste Antenne und spürt Stimmungsveränderungen oder -tendenzen im Team sofort. Diese gilt es aufzufangen und gegebenenfalls auch an die richtige Stelle weiterzuleiten. Alle kleinen Gesten z.B. bei tristem Wetter einen Blumenstrauss besorgen, einem Mitarbeitenden, der gerade grossen Druck hat, seine Lieblingssüssigkeit ins Postfächli zu legen, oder ein aufmunterndes Lächeln und Nachhaken, wie die Ferien waren, sind so wichtig für die gesamte Firmenkultur und die Zusammenarbeit – und machen diese zu einem grossen Teil auch aus.

Ich bin stolz auf «mein» Backofficeteam und wie sie sich täglich für unsere Mitarbeitenden und die CSP einsetzen. Herzlichen Dank Corinne, Patrick, Sarah und Tabea! Die Projektleitenden der CSP können nur dank eurem genialen Einsatz im Hintergrund ihre Arbeit im Vordergrund leisten.

Und deshalb geben wir als Backoffice weiterhin alles dafür, dass wir mit unserer Unterstützung das Kerngeschäft der CSP auf so hohem Niveau aufrechterhalten und wir unseren Beratenden / Projektleitenden den Rücken freihalten, damit sie sich voll und ganz auf Sie, unsere Kunden, und Ihre Projekte, konzentrieren können.

Mit besten Grüssen vom «Backstage»

 


Priscilla König-Wälchli
Leiterin Backoffice

PROJEKTE

Ambitiös oder «utopisch»?

Die Öffentlichkeit kommt, angesichts der Medienpräsenz, um das Thema Tabakkonsum von Kindern und Jugendlichen und die angestrebten Veränderungen auf Gesetzesebene nicht herum. Es scheint die Gemüter zu erhitzen und die Gesellschaft zu spalten. Ist es haltbar, dass ein fortschrittliches Land wie die Schweiz Gefahr läuft, aufgrund einer laschen Gesetzgebung bezüglich der Tabakregulierung die Teilnahme an einem WHO-Abkommen zu verpassen?

Inmitten dieser hitzigen Debatten agiert der 2003 gegründete Tabakpräventionsfonds (TPF, administrativ beim Bundesamt für Gesundheit angegliedert). Er hat im Jahr 2017 das Kinder- und Jugendprogramm 2018-2025 (KJP) lanciert. Das Leitziel des KJP ist ambitiös: Der Anteil Rauchender bei den Jahrgängen unter 25 Jahren soll sich bis 2025 gegenüber dem Stand im Jahr 2015 in der Schweiz halbieren.

Die CSP begleitet den TPF auf dem Weg zu seiner Zielerreichung. Besonders das Innovationsprojekt «Utopia» beschreitet seit Frühjahr 2018 Neuland: In einem ersten Schritt entwickelten 80 Teilnehmende (Kinder und Jugendliche, Fachexperten, Eltern, Lehrer und Querdenker*innen) unter der Leitung von BrainStore, einem Netzwerk von Innovations-Unternehmern, während einer mehrtägigen Expedition 27 Ideen und 4 Roadmaps für die Tabakprävention. Die Expedition war ein Erfolg und es entwickelte sich eine inspirierende Teamdynamik, die unter den Beteiligten und darüber hinaus nachhallte. Ausgehend von diesen Ideen hat die Programmleitung mit der CSP im Sommer 2019 vorläufig 8 pilotfähige Massnahmen konzipiert. In der aktuellen Konzeptionsphase gilt es nun, verschiedene Varianten dieser Pilote und deren Wirksamkeit zu prüfen.

Das Projektteam unter der Leitung der CSP besteht aus Jugendlichen, Fachexpert*innen und TPF Mitarbeitenden aus allen Sprachregionen der Schweiz, die teilweise bereits in der Expeditionsphase mitgewirkt haben. Es ist hoch motiviert und vom Ziel des KJP angetrieben. Doch was lässt das Projektteam so zuversichtlich sein, dieses ambitiöse Ziel auch tatsächlich zu erreichen?

Utopia baut mit seinen 8 Ideen auf folgenden Faktoren auf, die für die Tabakprävention erfolgsversprechend sind:

1. Partizipative Herangehensweise für eine noch breitere Abstützung bei unterschiedlichen Stakeholdern, wie z.B.:

  • Jugendliche als Teil des Projektteams
  • Präventionsexperten als Teil des Projektteams
  • NGO's
  • Betreuungspersonen (Eltern, Lehrpersonen usw.)
  • Sporttrainer*innen

2. Experimentell, innovativ, dynamisch und anders  

Der Einbezug aller betroffenen Partner*innen und der Zielgruppe stellt sicher, dass die Angebote begeistern können und getragen werden. Auch die Kommunikation wird zielgruppenorientiert stattfinden. Mit dem KJP sollen zudem neue Massstäbe für innovatives und dynamisches Arbeiten gesetzt werden.

Diese Erfolgsfaktoren, das hoch motivierte Projektteam unter der Leitung der CSP und die Aktualität des Themas stimmen uns positiv hinsichtlich des ambitiösen Ziels des KJP: Deshalb sind wir überzeugt, dass Utopia einen signifikanten Beitrag leisten wird, die Anzahl rauchender Kinder und Jugendlicher bis 2025 zu halbieren! 

Planen auch Sie ein ambitiöses Projekt, das eine kreative Herangehensweise fordert? Dann nehmen Sie mit Sabrina Schneider Kontakt auf.

Erfahrungen weitergeben – Erfolg sichern

ERFA steht für Erfahrungsaustausch. Mit Erfahrungsaustausch ist eine moderne Form der Beratung gemeint, bei der sich Personen aus unterschiedlichen Unternehmen regelmässig treffen, um ihre beruflichen Erfahrungen miteinander zu teilen und dabei voneinander zu profitieren. Das ERFA-Konzept stammt aus den USA und zeigt sich heute in vielfältigen Formen. Diese reichen von informellen, auch digitalen Netzwerken bis hin zur Expertenveranstaltungen à la Fachkonferenzen.

Der Grundgedanke einer ERFA ist, dass Personen - zumeist in gleicher Funktion oder auf gleicher Stufe eines Unternehmens - ihre eigenen Themen und Fragestellungen einbringen, diese in einer Gruppe diskutieren und Know-How dazu austauschen. Ein Synonym für diese Form des Austausches ist die Peer-to-Peer-Beratung - also die Beratung unter «Gleichgestellten». Praxisnahe und erprobte Umsetzungen stehen dabei im Mittelpunkt.

Der Nutzen einer ERFA ist erfahrungsgemäss gross: Ähneln sich die Unternehmen in Struktur und Grösse, können beispielsweise aktuelle Herausforderungen und Lösungen in Form von Innovationen diskutiert werden. Das Know-How zu Umsetzungen und Problemlösungen wird geteilt und kann bestenfalls, mit lediglich kleinen Anpassungen, adaptiert werden. So muss das Rad muss nicht jedes Mal neu erfunden werden 

Dabei geht es in einer ERFA nicht um das Abgreifen oder Kopieren von Wissen oder Best-Practices, sondern um die Zurverfügungstellung von Erfahrungen, die dann von den anderen genutzt werden können. Hintergründe, Hürden und erfolgreiche Vorgehensweisen werden geteilt und geben so wertvolle Hinweise für die Umsetzung von Lösungen im eigenen Unternehmen.

Bei den ERFA-Gruppen, die von CSP-Beratern geleitet werden, steht Vertrauen im Mittelpunkt. Alle Teilnehmende profitieren von den anderen, weil sie sich engagiert einbringen. Die CSP setzt dabei auf einen moderierten Ansatz und übernimmt die Rolle des Moderators, oder bei speziellen Fachthemen die des Experten. Die ERFA-Gruppe besteht in der Regel aus einer überschaubaren Gruppe von bis zu acht Teilnehmenden, um zu gewährleisten, dass sich alle ausgewogen und doch intensiv einbringen können. 

Dabei ist ein weiterer entscheidender Erfolgsfaktor, dass die Teilnehmenden ihre Themen selbst definieren. So wird sichergestellt, dass die Fragestellungen aktuell und branchenspezifisch sind. Der Moderator unterstützt den Prozess, indem er mit den Teilnehmenden klärt, welche Themen und Beispiele vorgestellt werden und entsprechende Ergebnisse festhält.  

Der Sitzungsrhythmus wird eigenverantwortlich festgelegt; wir haben mit zwei Sitzungen im Jahr, wahlweise halbtägig, aber auch immer wieder ganztägig, gute Erfahrungen gemacht. Dieser Turnus erlaubt es, sich einem Thema vertieft zu widmen ohne zu viele zeitliche Ressourcen zu binden. Verbindlichkeit in der Teilnahme und professionelle Organisation sind weitere wesentliche Erfolgsfaktoren bei der Durchführung unserer ERFAs.

Einen besonders schönen Erfolg konnten wir vor kurzem mit einem Pilot-Projekt feiern, das von mehreren Unternehmen zusammen konzipiert und schliesslich umgesetzt wurde. Auch das ist möglich: Innovationen gemeinsam umsetzen und kollektiv Erfahrungen sammeln. Eine Finanzierung kann damit von allen Unternehmen realisiert, Innovationen können agil umgesetzt und schnell erprobt werden.

Für 2020 planen wir die Neugründungen von gleich zwei weiteren ERFAs. Wir sprechen Unternehmen an, die sich thematisch der «Digitale Transformation» widmen, einmal aus dem Bereich «Gesundheit», das andere Mal aus dem Bereich «Verwaltung». Gerade in diesem Thema können wir als Fachexperten auf einen besonders wertvollen Erfahrungsschatz zurückgreifen und nicht nur auf unser Know-How, sondern auch auf unser How-to-Do-Wissen zurückgreifen – ganz im Sinne eines ERFA-Konzeptes.  

Wenn Sie auch eine ERFA gründen möchten und dazu einen erfahrenen Moderator brauchen oder wenn Sie mehr über das Prinzip ERFA hören möchten, melden Sie sich bei Markus Grutsch.

Mit Energie, Konstanz und fachlicher sowie methodischer Expertise

Vor knapp 3 Jahren, Anfang 2017, erhielt CSP den Auftrag, das Klinikinformationssystem im Spital Uster durch eine neue zukunftssichere Lösung zu ersetzen. Am 19. November 2019 war es soweit: der Go-Live war erfolgreich und wir können nun auf ein spannendes und herausforderndes Projekt zurückblicken. 

Das Spital Uster setzte seit 2005 das Klinikinformationssystem PHOENIX (CGM clinical) ein. Nebst der klinischen Dokumentation der medizinischen, chirurgischen und gynäkologischen Krankengeschichten erfolgte darin auch das Auftrags- und Befundwesen der Radiologie. Frau Simone Wegmann und Herr Thomas Städler, Senior Beratende / Projektleitende der CSP, übernahmen die Co-Projektleitung über die Projekte KISSUP (Klinikinformationssystem Spital Uster inklusive PDMS) und RISU (Radiologieinformationssystem Spital Uster). Nebst der optimalen Unterstützung der Spitalprozesse waren insbesondere die Wartbarkeit und zukunftsgerichtete Erweiterbarkeit der Lösungen von zentraler Bedeutung.

Das Projekt startete Anfang 2017 mit der Initialisierung des Vorhabens: neben den Rahmenbedingungen wurden die funktionellen sowie fachlichen Anforderungen zusammengetragen. Nach der Erstellung des Pflichtenhefts erfolgte die Ausschreibung des neuen KIS im Sommer 2017. Der Zuschlag konnte Anfang 2018 erteilt werden. Nach Abschluss der Verträge befasste sich das Projektteam – nun ergänzt um Mitarbeitende der CISTEC, für dessen Produkt KISIM sich das Spital Uster entschied – mit der Detailspezifikation der KIS-Funktionen und Schnittstellen.

Anfang 2018 hatte die Spitalleitung zusätzlich das Projekt RISU initiiert mit dem Ziel, ein dediziertes Radiologie-Informationssystems zu evaluieren und im Herbst 2019 zeitgleich mit KISIM einzuführen. Genau ein Jahr nach der KIS-Submission wurde im Sommer 2018 die RIS-Ausschreibung publiziert. Den Zuschlag erhielt Ende 2018 die Anbieterin medavis aus Karlsruhe, DE.

Bis Sommer 2019 erarbeiteten die beiden Projektteams intensiv die Infrastruktur und Funktionen zur Abbildung der betrieblichen Abläufe. Mit der gleichzeitigen Einführung von KISIM und medavis RIS am 19. November 2019 erhielten knapp 1000 klinisch und administrativ tätige Mitarbeitende des Spitals Uster ein neues und modernes Einsatzmittel.    

Jedoch ist Software nicht gleich Software: das hochgradig individualisierte PHOENIX im Spital Uster musste durch ein wesentlich standardisierteres KISIM und ein medavis RIS «von der Stange» abgelöst werden. Dies brachte den Verlust gewisser Speziallösungen mit sich. Das Projektteam verfolgte intensiv das Ziel, das Bestmögliche aus der Erneuerung des Klinikinformationssystem herauszuholen und hinterfragte alle zentralen Prozesse: Betten- und Termindisposition, Leistungserfassung und viele mehr.

Das Testmanagement, unter der Federführung von Herrn René Stock, Senior Berater / Projektleiter der CSP, erstellte Testfälle und -szenarien. Sämtliche KIS- und RIS-Funktionen wurden darin aufgeführt und konnten den Testpersonen zur Testdurchführung zugewiesen werden. Das zentrale und für beide Projekte gemeinsam aufgesetzte Testmanagement gewährleistete ein homogenes Vorgehen und die wichtige Transparenz über den Fortschritt.

Zur Realisierung einer lückenlosen Patientenbehandlung und -dokumentation per Go-Live erstellten wir ein Einführungskonzept auf Basis eines gestaffelten «Big-Bang»-Vorgehens. Die Dokumentation der am Einführungstag eingetretenen Patienten erfolgte von Beginn an im neuen KIS. Die Kliniken waren aufgefordert, während der ersten vier Tage nach Go-Live die Dokumentation der stationär behandelten Patienten, welche erst nach der Einführungswoche austreten würden, ins KISIM zu übertragen. Mit diesem Vorgehen konnte der Aufwand zur manuellen Daten- und Prozessmigration minimiert werden. Die spitalweite Inbetriebnahme erzielte von der ersten Minute an den interprofessionell und interdisziplinär angestrebten Nutzen.

Der Go-Live wurde unterstützt durch ein äusserst effektives und motiviertes Einführungsteam, bestehend aus dem Projekt-Kernteam, Super Usern aus den Kliniken und Floorwalker/innen der Pflege. Die Lieferanten CISTEC und medavis komplettierten mit Profis das Team, das während zwei Wochen allgegenwärtig Fragen beantwortete und kleine Fehler entgegennahm.

Das Gesamtvorhaben dauerte drei Jahre. Das Co-Projektleitungsteam der CSP, beauftragt durch den Spitaldirektor Andreas Mühlemann und grossartig unterstützt vom Projektausschuss, brachte während der gesamten Projektdauer ihre fachliche und methodische Expertise ein. CSP bewies die Wichtigkeit eines konsequenten und zielgerichteten Projektmanagements und gewährleistete Konstanz während der gesamten Projektlaufzeit.

Die Inbetriebnahme zweier umfangreicher Softwarelösungen gelang aufgrund des hohen Engagements des gesamten Projektteams und vieler Heinzelfrauen und -männer aus dem klinischen und administrativen Betrieb. Die Projekt-Steuerung durch die Spitalleitung und Projektführung durch CSP-Mitarbeitende stellten das wichtige Rückgrat im Projekt dar und reflektierten gleichermassen die vorhandene Motivation zur Erreichung der Projektziele.

Steht bei Ihnen ebenfalls die Einführung eines neuen KIS bevor und wünschen Sie sich dabei von erfahrenen Senior Beratenden / Projektleitenden Unterstützung? Dann kontaktieren Sie Thomas Städler oder Simone Wegmann.

Das Elektronische Patientendossier kommt schon bald

Am 14.4.2020 ist es so weit und das elektronische Patientendossier (EPD) wird in der Schweiz eingeführt. Ab diesem Zeitpunkt müssen Spitäler, Psychiatrien und Rehakliniken ihren Kundinnen und Patienten ein elektronisches Patientendossier anbieten. Nach einer Übergangsfrist von zwei Jahren gilt dieses gesetzliche Obligatorium auch für Alters- und Pflegeheime sowie Geburtshäuser. Freiwillig hingegen ist das Führen eines elektronischen Dossiers für ambulante Leistungserbringer wie Arztpraxen oder Apotheken und für die Bürgerinnen und Bürger selbst.

Um zu testen, ob die Softwareanbieter bereit für diese Einführung sind, fand vom 23. – 27. September der 3. EPD Projectathon unter dem treffenden Motto «Last Stop Before Certification» statt. Die CSP haben diesen Event mit Christoph Knöpfel als Monitor und Markus J. Jakober als Tour Guide begleitet.

In diesen Funktionen durften wir die Validierungstest in allen Kernthemen des EPD begleiten. Sehr spannend waren die Tests im Bereich der Datensicherheit und der Patienten Privatsphäre, sowie die Verwaltung der Gesundheitsfach- und Gesundheitshilfspersonen. Denn hier stecken die wichtigsten schweizerischen Ergänzungen zu den bestehenden internationalen Normen und Standards. Im Bereich des Dokumentenaustausches war die langjährige und internationale Erfahrung der meisten beteiligten Firmen deutlich zu spüren. Die Lösungen scheinen diesbezüglich ziemlich ausgereift und bereits erprobt in der Anwendung.

Für uns als CSP war dieser Einsatz sehr wertvoll, da wir Beiträge zur Optimierung der nationalen und internationalen technischen Spezifikationen erstellen durften und gleichzeitig Erkenntnisse aus den Tests und wichtige Hinweise für die praktische Umsetzung mitnehmen konnten. So ist zum Beispiel wohl den wenigsten bekannt, dass wenn eine Person nicht eindeutig identifiziert werden kann (ca. 0.6 % der Fälle), die Daten der Eltern beigezogen werden. Die Kenntnis dieses und weiterer Details helfen uns, unsere Kunden in den Umsetzungsprojekten zum EPD ideal zu begleiten und beraten.

Trotz dieses doch sehr positiven Ausblicks der technischen Umsetzung der EPD-Anforderungen sind bis April 2020 noch einige Herausforderungen zu meistern. Nach wie vor sind noch etliche Fragen zur Verwendung der digitalen Identifikation für Patienten offen. Und trotz der grundsätzlichen Einigung von National- und Ständerat ist der Einsatz der eID im EPD-Kontext immer noch nicht abschliessend geklärt. Der Countdown schreitet voran, es verbleibt nicht einmal mehr ein halbes Jahr bis zum Go-Live. Dementsprechend gibt es von den Behörden und den EPD Stammgemeinschaften leider noch zu zaghafte Bemühungen, den potentiellen Nutzerinnen und Nutzern des EPD die Eröffnung des eigenen Dossiers schmackhaft zu machen. Dies bestätigt die zögerliche Umsetzung der EPD Einführung bei den Gesundheitseinrichtungen.

Also, es ist noch einiges zu tun. Doch die Einführung des EPD wird das Gesundheitswesen in der Schweiz grundsätzlich verändern. Wir sollten alle mit Enthusiasmus mithelfen, dass dies eine Veränderung zum Besseren wird.  

Haben Sie Fragen zur Einführung des EPD oder stecken mitten in einem Projekt zu diesem Thema und wünschen Unterstützung von einem Experten? Dann ist Christoph Knöpfel der richtige Mann für Sie.

INTERNA

Der PPM-Praxistest 2019 war ein voller Erfolg

Am Mittwoch, 20.11.2019, hat die CSP bereits zum vierten Mal den PPM-Praxistest durchgeführt. Erstmals konnten die Teilnehmenden die vorgestellten Tools selbstständig vor Ort ausprobieren und somit auch die präsentierten Funktionalitäten selber testen.

Dieser Praxisteil kam bei den rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr gut an. So erhielten sie, nach der Toolpräsentation durch die Anbieter, einen tatsächlichen Einblick in die Bedienung und Funktionalität der verschiedenen Lösungen, die anschliessend bewertet wurden.  

Zwischen den Vorstellungsrunden der einzelnen Lösungen gaben Angela Wittwer, Senior Project Management Officer aus dem Amt für Informatik und Organisation (KAIO), und Michael Rieder, CEO a. i. und Leiter Corporate & Business Development bei Post Immobilien Management & Services AG, Einblicke in ihre Erfahrungen bei der Beschaffung und Einführung eines PPM-Tools. Auch zum Austausch unter den Teilnehmenden blieb in den Pausen mit leckerer Verpflegung genügend Zeit. Denn schliesslich trifft man nicht alle Tage auf so viel geballte PPM-Kompetenz.

Es hat uns gefreut diesen Event erneut durchzuführen und wir erwarten mit Spannung den ausführlichen Bewertungsbericht der verschiedenen Tools (Erscheinungsdatum Februar 2020). 

Falls Sie mehr über die am Praxistest vorgestellten Tools erfahren oder den Bericht zum PPM-Praxistest vorbestellen möchten, können Sie das auf der Website zum Event tun.

CSPacademy: Eine Idee nimmt Gestalt an

Weiterbildungen sind ein wesentliches Element unserer Expertise und wir fördern aktiv Aus- und Weiterbildungen unserer Mitarbeitenden. Doch bei dem breiten Angebot, das heute in diesem Bereich existiert, ist es oft schwer zu entscheiden, welche Vertiefung den einzelnen Mitarbeitenden einen wirklichen Mehrwert im aktuellen Berufsalltag bringt. Und sind externe Weiterbildungen oder interne sinnvoller? Wir haben uns für das Naheliegende entschieden: In unserem Team haben wir zu etlichen beratungs- und projektrelevanten Themen Profis und Experten.

Warum nicht dieses firmeninterne Potential nutzen, um praxisnahes Fachwissen weiter zu geben? Darum gibt es die CSPacademy.  Im Oktober haben wir nun mit einem ersten Ausbildungs-Block gestartet und sind rundum zufrieden mit dem Ergebnis. Vielen Dank an alle unsere Mitarbeitenden für das tolles Engagement als Lehrer und Lernende :-). 

So stellen wir sicher, dass wir unseren Kunden stets allerneuste Methoden und Ansätze bieten können und die Qualität unserer Arbeit auf einem gewohnt hohen Niveau halten.

CSP-Seminar: Was Persönlichkeit mit erfolgreichem Networking und Akquise zu tun hat

Jedes Jahr ziehen wir uns drei Tage zurück, um gemeinsam an verschiedenen internen und externen Themen zu arbeiten. Dieses Jahr trafen sich alle CSP-Mitarbeitenden im H4 Hotel in Solothurn, der "schönsten Barockstadt der Schweiz". Neben Fach- und Organisationsthemen durften wir auch einen spannenden Workshop mit Sara Bouachir von Corporate Training erleben. Dabei führte Sie uns einen Nachmittag lang mit Witz und Charme durch die Kunst der persönlichen Akquise und legte dabei ein besonderes Augenmerk auf die Selbstreflexion.

Nebst intensiven Präsentationen, Workshops und Themenblöcken kam am Seminar der gemeinsame Austausch nicht zu kurz. Bei der Stadtführung «Kulinarisches Solothurn» kamen Augen und Magen auf ihre Kosten und es gab Raum für gute Gespräche abseits des Arbeitsalltags. Vielen Dank der ganzen CSPcrew für diesen erfolgreichen und gelungenen Anlass.

Perspektivenwechsel am CSP-Familienevent

Am diesjährigen CSP-Familienevent war das Reiseziel der Flughafen Zürich selbst. Gross und Klein liessen sich von einem Tourguide die faszinierenden Abläufe rund um den Flughafen zeigen und erklären. Dank vielen Hintergrundinfos und witzigen Anekdoten des Guides erfuhren wir viel Spannendes aus dem Arbeitsalltag der Flughafenmitarbeitenden. Nach einem feinen Zmittagessen und einem Wettbewerb für die Kinder gings am Nachmittag alters- und interessengerecht weiter.

Bei einer Fahrrad- oder Bustour um das Flughafengelände oder einem Besuch des Spielplatzes auf der Zuschauerterrasse, verging die Zeit buchstäblich wie im Flug und nicht einmal ein kurzer Regenguss konnte die Stimmung trüben. 

Bevor das Abenteuer Flughafen zu Ende ging, trafen sich alle zu einem kleinen Apéro und liessen so gemeinsam den ereignisreichen Tag ausklingen.

Unsere Mitarbeitenden

Herzlich Willkommen

Markus Hunziker

Berater / Projektleiter

Reto Fausch

Projektleiter

Myrtha Dick

Beraterin / Projektleiterin

Herzliche Gratulation

Die CSP gratuliert an dieser Stelle auch gleich mehreren Mitarbeitenden zu erfolgreichen Abschlüssen von Ausbildungen und Zertifizierungen. Davon werden auch unsere Kunden profitieren: 

  • Simone Wegmann: Weiterbildung öffentliches Beschaffungswesen
  • René Stock: Weiterbildung öffentliches Beschaffungswesen und HERMES 5 Advanced Rezertifizierung 
  • Lukas Bieri: SaFe Product Owner und Manager
  • Alexander Colombi: MAS Management im Gesundheitswesen und HERMES 5 Advanced Rezertifizierung
  • Daniel Hartmann: Master of Advanced Studies FHO in Business Information Management und HERMES 5 Advanced
  • Thomas Städler: HERMES 5 Advanced
  • Thomas Akermann: HERMES 5 Advanced
  • Daniel Fuchs: HERMES 5 Advanced
  • Martin Kalberer: HERMES 5 Advanced
  • Roger Künzli: HERMES 5 Advanced
  • Thomas Manser: HERMES 5 Advanced Rezertifizierung