Leistungen | CSPservices | Design/Tools | 13. März 2023

Verfasst von: Thomas Städler

Die Interoperabilität im Gesundheitswesen ist ein wichtiger Aspekt der modernen Gesundheitsversorgung. Die Fähigkeit, medizinische Daten und Informationen nahtlos zwischen verschiedenen Systemen und Anwendungen auszutauschen, ist entscheidend für die Verbesserung der Patientenversorgung und die Effizienz des Gesundheitswesens.

Herausforderungen der Interoperabilität:

  • Fragmentierte Systemlandschaften
  • Unterschiedliche Datenformate und Standards
  • Datenschutz und Sicherheitsbedenken
  • Mangelnde Zusammenarbeit zwischen Anbietern
  • Komplexe regulatorische Anforderungen

Dieses komplexe Thema, erfordert eine sorgfältige Planung und Implementierung. Durch die Überwindung der Herausforderungen und die Umsetzung von Lösungen können Organisationen im Gesundheitswesen die Effizienz verbessern, die Patientenversorgung optimieren und letztendlich bessere Ergebnisse erzielen.

Unsere Leistungen umfassen – situativ angewendet – die Analyse, die Konzeption, die Realisierungsbegleitung und die Einführung geeigneter technischer und organisatorischer Lösungen. Die Interoperabilität stellt die Grundvoraussetzung einer effektiven Digitalisierung dar.

Haben Sie verschiedene Softwarelösungen im Einsatz, die dieselben Daten verwenden und/oder austauschen? Häufig handelt es sich um Anwendungen, wovon eine die Fachanwendung des klinischen Personals zur Datenerhebung darstellt und die andere zur Auswertung oder Aggregation verwendet wird. Mit einer auf Interoperabilität ausgerichteten Systemarchitektur erhalten Sie eine IT Service-Umgebung, in der Medienbrüche und manuelles Übernehmen bereits bestehender Daten Geschichte sind.

Unabhängig davon, ob Sie einen «best of breed» oder monolithischen Architekturansatz wählen, selbst das umfassendste «all in one»-System verwendet zwangsweise Schnittstellen zu Fachapplikationen.

Entsprechend der gesetzten Ziele werden adäquate Lösungen für eine erfolgreiche Implementierung der Interoperabilität in Ihrem Unternehmen erarbeitet:

  • Entwicklung einer klaren Interoperabilitätsstrategie
  • Auswahl von interoperablen Systemen und Anwendungen
  • Standardisierung von Datenformaten und Protokollen
  • Integration von Datenschutz- und Datensicherheitsmassnahmen
  • Zusammenarbeit zwischen Anbietern und Interessengruppen
  • Befähigung und Schulung des Personals
Unser Angebot

Unsere Beratungs- und Projektmanagementleistungen bieten wir situativ an. Das bedeutet, dass wir «Interoperabilität» nicht als eine direkt implementierbare Lösung betrachten. Es gibt keinen «Interoperability ON/OFF»-Schalter. Entscheidend sind themen- und lösungsspezifische Expertise, Kenntnisse zur Systemarchitektur sowie Erfahrungswerte zu best practice Lösungsansätzen. Diese Eigenschaften bringen wir mit unserer langjährigen und in zahlreichen Projekten aufgebauten Erfahrung mit.

Entsprechend identifizieren wir gemeinsam mit Ihnen unseren Unterstützungsbedarf. Im Projekt wenden wir typischerweise die Phasen Analyse, Konzeption, Realisierung und Einführung an:

  1. Analysephase:
    In dieser Phase werden die Anforderungen und Bedürfnisse Ihres Unternehmens und der allenfalls zu integrierenden externen Partner ermittelt. Dazu gehört die Analyse der bestehenden IT-Systeme und Anwendungen, die Identifizierung von Datenquellen und -formaten sowie die Festlegung von Zielen und Anforderungen für die Interoperabilität.
  2. Konzeptionsphase:
    In dieser Phase werden Konzepte für die Interoperabilität entwickelt, die auf den Anforderungen und Bedürfnissen der Organisation basieren. Dazu gehören die Definition von Datenstandards und -formaten, die Entwicklung von Schnittstellen und die Auswahl von interoperablen Systemen und Anwendungen. Es kann sein, dass heute verwendete Applikationen keine Optimierung dahingehend unterstützen und entsprechend Anforderungen an einen Produkt-Nachfolger bzw. für eine Beschaffung zu definieren sind.
  3. Realisierungsphase:
    In dieser Phase werden die Konzepte in die Praxis umgesetzt. Dazu gehört die Implementierung von Schnittstellen und die Integration von Systemen und Anwendungen. Die Umsetzung sollte schrittweise erfolgen, um zu gewährleisten, dass alle Komponenten reibungslos miteinander funktionieren.
  4. Einführungsphase:
    In dieser Phase wird die Interoperabilität in Ihrem Unternehmen und den externen Partnern eingeführt. Dazu gehört die Schulung des Personals, die Überwachung der Datenqualität und die Festlegung von Prozessen zur Überwachung und Wartung der Interoperabilität. Dies bedeutet auch, dass der Erfolgsfaktor «Interoperabilität vor Individualität» in zukünftig jeder Beschaffung eines klinischen Systems zu berücksichtigen ist.
Kosten

Um rasch Ihre vielschichtige und individuelle Ausgangslage in der Interoperabilität aufzunehmen, bieten wir unseren Bestandskunden kostenlos eine Checkliste an. Anhand dieser Checkliste identifizieren Sie schnell die Ausgangslage. In diesem kostenlosen «Startpaket» ist eine gemeinsame Auswertung mit unseren Experten inklusive. Im Gespräch definieren wir das weitere Vorgehen und die konkreten Massnahmen, wie wir Sie auf dem Weg zur Umsetzung bestmöglich und effektiv unterstützen können.

Ihre Ansprechpartner

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und fragen Sie nach der kostenlosen Interoperability-Checkliste. Gerne gehen wir mit massgeschneiderten Beratungsleistungen auf Ihre individuelle Situation ein. Bei Fragen steht Ihnen Ihr bekannter CSP-Ansprechspartner oder Thomas Städler, Partner und Senior Berater / Projektleiter Health bei CSP, zur Verfügung.

Unsere Referenzen

Die Interoperabilität ist Teil jeder effektiven Systemeinführung im Gesundheitswesen. Wir erarbeiteten unsere Erfahrungen in zahlreichen Beschaffungs- und Einführungsprojekten von administrativen und klinischen Anwendungen, in Organisationsentwicklungs-Vorhaben und in Projekten zur Integration unternehmensübergreifender Systeme und Prozesse (B2B, B2C, ePD/eGD etc.).