CSPnews 1/2018

EDITORIAL

Neue Organisationsmodelle in Zeiten rasanten Wandels

Liebe Leserinnen und Leser

«Agile» ist das Schlagwort der Stunde. Hört man sich in der Wirtschaft um, entsteht der Eindruck, dass nur noch agile Organisationsmodelle attraktiv und überlebensfähig sind. Doch was ist dran an diesem Trend? 

Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass sich die Marktbedingungen für Unternehmen in radikaler Veränderung befinden. Innovationszyklen werden immer kürzer, Geschäftsmodelle immer digitaler und knapper werdende Ressourcen und die Globalisierung verstärken komplexe Marktbedingungen. Gleichzeitig steigt der Mangel an Fachkräften und mit den Digital Natives rückt eine Generation nach, die einerseits mehr Selbstverantwortung, Autonomie und Individualisierung, andererseits eine steigende Corporate Responsibility und eine konsequente Nachhaltigkeit in unternehmerischen Entscheidungen fordert. Wie soll man als Unternehmen mit diesen Herausforderungen und Ansprüchen umgehen? 

Es ist entscheidend, dass eine agile Organisation über eine dazu passende Kultur verfügt, damit die Nutzung agiler Ansätze nicht zur Farce verkommt. Für die Unternehmenspraxis bedeutet das: Die Kontroll- und Politikinstrumente treten in den Hintergrund. Transparenz und eine offene Diskussionskultur prägen die Organisation. Das sind Ansätze, die erstrebenswert klingen, im Alltag aber leider oft nicht von heute auf morgen erreicht werden können. Denn Organisationskultur ist, nach McLean und Marshall, «die Sammlung von Traditionen, Werten, Regeln, Glaubenssätzen und Haltungen, die einen durchgehenden Kontext für alles bilden, was wir in dieser Organisation tun und denken». Demzufolge ist die Veränderung der Unternehmenskultur hin zu Agilität, Selbstverantwortung und Individualisierung ein Prozess, den es behutsam anzugehen gilt. 

Um längerfristig am Markt bestehen zu können, muss diese Entwicklung allerdings definitiv vorangetrieben werden. Die grosse Herausforderung dabei ist, die Nachhaltigkeit der Umstellung vor den Drang zur sofortigen Agilität zu stellen. So ist es oft sinnvoller, als Erstes einige einfach agile Ansätze umzusetzen, bevor die ganze Organisation umgestellt wird. Die agilen Ansätze bringen bereits erste Impulse, um verstaubte Organisationsstrukturen wieder mit neuer Energie zu füllen, führen die Mitarbeitenden schrittweise an die Idee der agilen Organisation heran und zeigen den Reifegrad der Organisation auf.

Auch die CSP befindet sich momentan in diesem herausfordernden Prozess. Dabei möchten wir hier gerade zwei Fliegen auf einen Streich schlagen: die agile Herausforderung angehen und zugleich auch das Wachstum organisatorisch aufnehmen, damit wir die Dynamik einer Klein-Firma nicht verlieren und für unsere Mitarbeitenden weiterhin attraktiv bleiben.

Abschliessend bleibt zu sagen, dass agile Unternehmensformen nicht nur als Notwendigkeit, sondern als eine fantastische Chance anzusehen sind. Der Weg dorthin sollte jedoch ein stetiges Anpassen, Entwickeln und Hinterfragen der einzelnen Schritte sein. Damit nicht nur die Organisation, sondern auch die Menschen, die diese ausmachen, den Change hin zur Agilität optimal und nachhaltig verinnerlichen können. 

Denn:

«Ein Unternehmen, welches agile Methoden wie Design Thinking oder Kanban einführt, ist ein Unternehmen mit agilen Methoden, aber noch lange keine agile Organisation.» 
Dr. Markus Reimer, Business Expert 


In diesem Sinne: Lasst uns die Reise starten. 

Beste Grüsse

Ihr Roger Künzli, 
Mitglied der Geschäftsleitung  

PROJEKTE

Eine IT-Strategie für die Sozialorganisation GHG

Die GHG (Gemeinnützige und Hilfs-Gesellschaft der Stadt St.Gallen) ist eine unabhängige Sozialorganisation, die sich für Menschen mit besonderen Bedürfnissen einsetzt. In insgesamt sieben Institutionen mit 16 Standorten und 14 Aussentherapiestellen erbringen rund 600 Mitarbeitende täglich unzählige Dienstleistungen für ihre Klienten. Es geht um Säuglinge und Kinder (Tempelacker), Jugendliche mit einer Behinderung (HPS, CP-Schule), Erwachsene mit einer Behinderung (Sonnenhalde, Tandem) und um alte und/oder kranke Personen (Marthaheim, Josefshaus). Mit dem St. Galler Brockenhaus gehört auch eines der ältesten Brockenhäuser der Schweiz zur GHG.

Die Informatik hat in der GHG einen immer höheren Stellenwert – entsprechend sind auch die Erwartungen an die IT: effektiv, effizient, stets verfügbar, leistungsfähig, flexibel, sicher, zeitgemäss und kostengünstig sollte sie sein. Um diesen Erwartungen gerecht zu werden, ist eine professionelle IT-Unterstützung über die gesamten Prozesse der GHG erforderlich, so dass die eigentlichen Kerndienstleistungen optimal erbracht werden können. 

Die CSP durfte die GHG bei der Formulierung der IT-Strategie samt Umsetzungsplanung begleiten: 

Bei der Erarbeitung der IT-Strategie wurden die Grundsätze und Leitlinien des Informatikeinsatzes definiert und die strategischen Stossrichtungen festgehalten. Die neue, gemeinsame IT-Strategie leistet dabei auch einen Beitrag zur Vereinheitlichung und Vereinigung aller Institutionen zu einer GHG. Die Strategieentwicklung erfolgte auf Basis des erprobten Strategiemodells der CSP. Das Ziel dieser Methode ist es, sämtliche Einflussbereiche für die IT aufzunehmen und die zukünftigen Entwicklungen und Veränderungen des Umfelds in Varianten darzustellen. Somit wird sichergestellt, dass eine breit abgestützte und zukunftsweisende IT-Strategie mit hoher Akzeptanz erarbeitet werden kann.

Seit Anfang 2018 wird die Umsetzung der IT-Strategie vorangetrieben. Dabei geht es aktuell um Themen wie Optimierung von IT-Governance und -Prozessen, Neuorganisation der IT und Outsourcing von IT-Infrastruktur und -Betrieb. Im Anschluss daran werden u.a. auch Themen wie Applikations- und Datenharmonisierung sowie die Zusammenlegung von zwei Standorten angegangen.

Die Begleitung durch die CSP stellt dabei sicher, dass die IT-Strategie der GHG erfolgreich umgesetzt wird und die IT in Zukunft sicherer, professioneller und kostengünstiger betrieben werden kann. 

Interessieren auch Sie sich für eine neue IT-Strategie? Dann steht Ihnen Daniel Fuchs gerne für ein unverbindliches Beratungsgespräch zur Verfügung. 

E-Voting beschaffen und einführen

Gemäss E-Government Studien gehört das elektronische Wählen und Abstimmen zu den von der Bevölkerung am meisten nachgefragten elektronischen Behördenleistungen. Ziel von Bund und Kantonen ist es, die elektronische Stimmabgabe flächendeckend einzuführen. Das E-Voting wird deshalb auch als priorisiertes Vorhaben von E-Government Schweiz geführt. Mit E-Voting werden die Kultur und die Tradition der politischen Rechte ins Zeitalter der Digitalisierung überführt. E-Voting ist eine Investition von Bund und Kantonen im Dienste der Stimmberechtigten, die zu Qualitätsverbesserungen führt. Der Stimmabgabeprozess wird vereinfacht und die Abgabe von ungültigen Stimmen verunmöglicht. 

Das E-Voting unterscheidet sich wesentlich von den meisten anderen E-Government-Projekten: Das Stimm- und Wahlgeheimnis muss garantiert werden – es dürfen keine Rückschlüsse einer Stimmabgabe auf die einzelne stimmberechtigte Person möglich sein. Gleichzeitig müssen alle Stimmen nachweislich korrekt gezählt werden. Transparenz und Nachvollziehbarkeit haben somit einen besonderen Charakter und sind wesentlich für die Akzeptanz des E-Votings. 

Die spezifischen politischen, rechtlichen, fachlichen, organisatorischen, technischen und finanziellen Rahmenbedingungen und Anforderungen sind exakt zu beachten, damit das Vertrauen in das Gesamtsystem sichergestellt ist. Dabei müssen auch kantonsspezifische Unterschiede berücksichtigt werden: unterschiedliche Wahlkreisstrukturen, Anzahl sowie unterschiedliche Grössen und Autonomiegrad der Gemeinden, zentrale oder dezentrale Organisation, Etappierung bei der Einführung, unterschiedliche Stimmkörper (z.B. Stimmrechtsalter 16 auf kantonaler Ebene), Anmeldeverfahren - oder nicht - für Stimmberechtigte und Majorzwahlen, unterschiedliche Authentifizierungsverfahren und Prüfcodes, interne Zuständigkeiten und Prozesse über alle Staatsebenen, unterschiedliche Stimmrechtsausweise, Schnittstellen, Begrifflichkeiten etc. 

Besondere Aufmerksamkeit verlangt die Einhaltung der Informationssicherheits- und Datenschutzanforderungen. Die IT-Systeme sowie die organisatorischen Strukturen und Prozesse müssen so abgestimmt sein, dass das Gesamtsystem E-Voting von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle sowie schlussendlich vom Bundesrat die für den produktiven Einsatz notwendigen Bewilligungen erhält. Es gilt das Motto «Sicherheit vor Tempo». Hilfreich sind diesbezüglich insbesondere die VEleS (Verordnung der Bundeskanzlei über die elektronische Stimmabgabe), die eCH (Standards der politischen Rechte), ergänzende ISO-Standards sowie die Anforderungskataloge Common Criteria des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik). 

Die CSP durfte bereits verschiedene Kantone (darunter St.Gallen, Aargau und Glarus) bei der Beschaffung eines E-Voting-Systems (als ausgewiesener Spezialist bei Submissionen) unterstützen und auch externe Begleitung bei der Realisierung und Einführung der E-Voting-Lösung leisten. Dabei konnten einschlägige Erfahrungen im Umgang mit verschiedenen Strategien, Rahmenbedingungen, Vorgaben, Kulturen, Strukturen und Prozessen gesammelt werden. Die CSP versteht es gerade bei diesem Thema vorbildlich, Gemeinsamkeiten und Synergien zu nutzen und trotzdem auf individuell unterschiedliche Einflussgrössen und Situationen der einzelnen Kantone Rücksicht zu nehmen. Das hat die CSP bei der erfolgreichen Umsetzung dieser anspruchsvollen Projekte gezeigt.  

Planen auch Sie anspruchsvolle Submissionen oder sicherheitsrelevante Umsetzungen in der öffentlichen Verwaltung? Kontaktieren Sie Christian Dolf für weitere Informationen. 

Ein KIS für jeden Geschmack

Anfang 2017 startete das Spital Uster das Projekt zur Ablösung des bisherigen Klinikinformationssystems (KIS) und zur Einführung eines zusätzlichen Patientendatenmanagmentsystems (PDMS). Um die Ziele eines anwenderfreundlicheren und moderneren KIS zu erreichen, legte die Spitalleitung viel Wert auf eine breit abgestützte Evaluation. 

Um eine erfolgreiche Evaluation zu gewährleisten, fanden während zwei Monaten thematisch gegliederte Workshops mit dem Projektteam von rund 20 Personen und weiteren Experten statt, die die Ist- und Soll-Situation betrachteten. Daraus leitete die Projektleitung die Anforderungen für das Pflichtenheft ab.

Innerhalb der folgenden 10 Monate setzte das Projektteam das Projekt auf (Auftrag, Projektorganisation, Planung etc.), sammelte die Anforderungen, publizierte die Ausschreibung, konsolidierte die Bewertungen des Evaluationsteams für Angebote und Präsentationen und gelangte am Ende zu einer Empfehlung für die Anbieterwahl. Die CSP stellte dabei die externe Co-Projektleitung und übernahm in dieser Rolle die Mehrheit der Projektleitungs-, Beratungs- und Projektadministrationsarbeiten.

Im Rahmen der Ausschreibungsunterlagen lag der Fokus auf denjenigen Anforderungen, die als verbindlicher Bestandteil des Vertrages mit dem Anbieter galten. Demgegenüber erarbeitete das Kernteam des Spitals Uster für die Präsentationen verschiedene Musterfälle, um den Umgang mit konkreten Problemstellungen abzufragen.  

Nachdem die Anforderungen mit dem Projektteam und weiteren Experten erarbeitet worden waren, definierte die Spitalleitung für die Bewertung der Angebote und die Anbieterpräsentationen ein Evaluationsteam von 19 Fachspezialisten, das ebenso breit aufgestellt war. Dies ermöglichte eine höchst kompetente Beurteilung aller Aspekte der eingegangenen Angebote. 

Eine breit abgestützte Ausschreibung bindet sehr viele Ressourcen, nicht nur bei der Sammlung der Anforderungen, sondern auch bei der Bewertung der Angebote und Präsentationen. Dadurch werden aber auch alle im Spital an Bord geholt und die Unterstützung der Fachbereiche wird gesichert. Die CSP hat in diesem Umfeld die wichtige Rolle der Koordinatorin übernommen und sichergestellt, dass die methodischen und rechtlichen Rahmenbedingungen eingehalten wurden.

Steht auch bei Ihnen eine Evaluation oder die Einführung eines neuen Klinikinformationssystems an? Dann nehmen Sie mit Simone Wegmann Kontakt auf.  

Agile Softwareentwicklung innerhalb des Wasserfallmodells

Die CSP unterstützte eine nationale Regulierungsbehörde bei der WTO-Ausschreibung zur Beschaffung einer individuell entwickelten Software. Der Kunde hatte bereits ein sehr detailliertes Konzept erarbeitet, das brisante Informationen enthält, die nicht jedermann zugänglich sein dürfen. Aus diesem Grund erfolgte die WTO-Ausschreibung als selektives Verfahren. So wurden nur jene Anbieter ins Vertrauen gezogen, die wirklich in der Lage waren, die entsprechende Software zu entwickeln.  

Die Ausschreibung forderte für die Realisierungsphase einen Projektplan und Meilensteine nach dem Wasserfallprinzip. Die Software sollte aber trotzdem in mehreren Sprints erstellt werden, damit das Resultat iterativ unter Mitwirkung der Anwender erreicht werden konnte. Die CSP entwickelte zusammen mit dem Kunden ein Testkonzept, welches genau diesen Anspruch berücksichtigt: So hatte der Hersteller die Software über neun Monate in fünf Sprints zu entwickeln.  

Jeder Sprint endete mit einer Prüf- und Testrunde mit den Anwendern, die den Prototypen im Testlabor prüfen und gleichzeitig das «Look and Feel» adaptieren konnten. 

Bis zum Auslieferungstermin war die Software den Anwendern bereits bekannt und auch so weit gereift, dass die Akzeptanz der neuen Applikation ausser Frage stand. In der eigentlichen Test- und Abnahmephase konnten sich die Anwender so auf die Prozesse und die Funktionalität im Tagesgeschäft konzentrieren. Das Ergebnis sprach für sich: Die Entwicklung konnte zeitgerecht und unter den budgetierten Kosten abgeschlossen werden. Die Software ist nun täglich im Einsatz und wird durch die Anwender sehr geschätzt, nicht zuletzt auch deshalb, weil es Spass macht, damit zu arbeiten. Die iterative Vorgehensweise der integrativen Entwicklung in Sprints hinterlässt nur Gewinner: den Anwender, die Projektleitung, den Auftraggeber und nicht zuletzt auch den Hersteller. 

Gerne erteilt Ihnen René Stock Auskunft darüber, wie ein im Wasserfall-Prinzip getaktetes Projekt (wie es üblicherweise aus einer Ausschreibung folgt) dennoch in enger Zusammenarbeit zwischen Anwender und Entwickler iterativ in mehreren Sprints entwickelt werden kann. 

INTERNA

Applaus für unsere Mitarbeitenden

Ein Mittelwert von 5,5 (im Schulnotensystem) über alle im letzten Jahr abgeschlossenen Projekte zeigt klar, dass unsere Kunden mit der Arbeit der CSP sehr zufrieden sind. Vielen Dank für diese tolle Rückmeldung.

Dank der Kompetenz und dem Einsatz unserer Mitarbeitenden ist es gelungen, zum wiederholten Mal ein sehr gutes Ergebnis in der Bewertung der von der CSP geleisteten Einsätze in Kundenprojekten zu erzielen. Die Bereiche Zusammenarbeit, Soziale Kompetenz und Nutzen der Arbeit wurden dabei besonders gelobt. Dies kann sicherlich auch auf die intern und extern gelebte CSP Kultur zurückgeführt werden und freut uns natürlich sehr. 

Haben Sie Fragen zur Qualitätssicherung in der CSP oder Interesse an einem einfachen und effizienten Qualitätssicherungssystem für Ihr Unternehmen? Dann nehmen Sie mit Michèle Mégroz, Vorsitzende der Geschäftsleitung der CSP, Kontakt auf oder informieren Sie sich auf unserer Website

Wir haben Grund zum Feiern...

Bereits seit 20 Jahren ist die CSP nun erfolgreich auf Kurs und hat während dieser langen Reise viele spannende, lustige und lehrreiche Abenteuer erlebt. Nun sind wir mittlerweile eine 30 Personen starke Crew und bieten an den Standorten St. Gallen, Bern und seit Kurzem Zürich kundennah unsere Dienstleistungen an. In etlichen Projekten konnten wir in dieser Zeit weit mehr als 250 Jahre an Projekterfahrung sammeln, Branchenkenntnisse vertiefen, unsere Kompetenzen einbringen und stärken. Damals wie heute begeistern uns die Unternehmen und Projekte, die wir mit unseren Kunden zum Erfolg führen dürfen. Und wir sind weiterhin mit Leidenschaft dabei.

Vielen Dank an all unsere Kunden für das Vertrauen in uns und für ihre Treue. Wir freuen uns sehr auf die nächsten 20 Jahre Projekterfolg.   

Wir bilden uns weiter für Sie

Im Rahmen seiner Abschlussarbeit an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern setzte sich Gennaro Castiello, Mitglied der Geschäftsleitung und Partner der CSP, mit Preisbewertungsmodellen im Zusammenhang mit öffentlichen ICT-Beschaffungen auseinander. Da die gesetzlichen Grundlagen kein Preisbewertungsmodell vorschreiben, kommen in der Schweiz bis dato unterschiedliche Preiskurven zur Anwendung. Dabei hat sich gezeigt, dass Beschaffungsstellen teilweise vergabewidrige oder zumindest problematische Preiskurven verwenden resp. empfehlen. In seiner Arbeit erläutert Gennaro Castiello die Denkansätze, die hinter den verschiedenen Preisbewertungsmodellen stehen, und erarbeitet neue, auf aktuelle Entscheide des Verwaltungsgerichtes St.Gallen gestützte, innovative Preisbewertungsmodelle. Seine Arbeit ist für jeden, der im beruflichen Umfeld mit ICT-Beschaffungen nach öffentlichem Recht zu tun hat, eine interessante Lektüre.

Das Warten hat sich gelohnt: Der Bericht zum KIS-Praxistag 2017 ist da!

Die CSP durfte und darf eine Vielzahl von KIS-Projekten in verschiedensten Organisationen begleiten. Eine Erkenntnis aus diesen Erfahrungen ist, dass die spezifischen Anforderungen der Kunden sowie eine einfache und effiziente Implementation des KIS nicht einfach zu vereinen sind. Darum hat die CSP am 30. November 2017 den ersten KIS-Praxistag der Schweiz durchgeführt.

Mehr als 100 Teilnehmende haben dabei geholfen, sechs Klinikinformationssysteme auf Herz und Nieren zu prüfen und zu bewerten. Folgende Anbieter haben ihre Lösungen präsentiert:  

  • Agfa HealthCare AG (Produkt ORBIS KIS) 
  • CISTEC AG (Produkt KISIM) 
  • ines GmbH (Produkt inesKIS) 
  • MEIERHOFER Schweiz AG (Produkt M-KIS) 
  • NEXUS AG (Produkt NEXUS / HIS) 
  • T-Systems Schweiz AG (Produkt iMedOne)

Der Fokus der Präsentationen lag auf dem Themenbereich «Berichte». Die KIS-Anbieter präsentierten in mehreren Sessions ihre Lösungen anhand von klar definierten Business-Anwendungsfällen und wurden von den teilnehmenden Fachpersonen anhand ihrer individuellen Einschätzung beurteilt.

Die spannende Auswertung dieser Einschätzungen sowie die Interpretation dazu können nun als Bericht zum KIS-Praxistag 2017 für CHF 20.- erworben werden. Eine aufschlussreiche Lektüre für jede Person, die sich mit Klinikinformationssystemen beschäftigt.

Interessiert? Hier können Sie den Bericht zum KIS-Praxistag 2017 bestellen

Holokratischer Refresher

Welche Organisationsformen gibt es? Was sind die Vor- und Nachteile der verschiedenen Organisationsformen? Welche Konsequenzen hätte eine Umstellung der bestehenden Organisationsform? Auf diese und weitere Fragen sind wir im diesjährigen Refresher der CSP mit Hilfe der Firma Xpreneurs unter der Leitung von Patrick Scheuerer eingegangen und erlebten evolutionäre Organisationspraxis auf Basis von Holacracy.  

Bei dieser Entdeckungsreise in die Welt agiler Organisationen sind viele Ideen zu neuen Ansätzen entstanden, wir konnten uns im CSP Team austauschen, Gemeinschaft pflegen und dabei einen herrlichen Ausblick auf Zürich geniessen.

Unsere Mitarbeitenden

Herzlich Willkommen

Dario Chiozza

Projektleiter

Stefan Isenrich

Berater / Projekteiter

Markus J. Jakober

Berater / Projektleiter  

Andreas Maurer 

Senior Berater / Projektleiter

Sarah Schlauri

Mitarbeiterin Backoffice 

Die CSP gratuliert an dieser Stelle auch gleich mehreren Mitarbeitenden zu erfolgreichen Abschlüssen von Ausbildungen und Zertifizierungen. Davon werden auch unsere Kunden profitieren: 

  • Sabrina Schneider: HERMES 5 Advanced 
  • Thomas Städler: CAS Integriertes Management 
  • Gennaro Castiello: CAS ICT-Beschaffungen
  • Christoph Knöpfel: Certified Senior Project Manager (IPMA Level B)
  • Christian Dolf: Certified Senior Project Manager (IPMA Level B)
  • David Streuli: BSc FHO in Wirtschaftsingenieurwesen
                        Certified Professional for Requirements Engineering, Foundation Level