Health | CSPnews | Design/Tools | Success Story | 29. Januar 2024

Wenn alle Stationen mit rund 500 Betten, alle Notfalleinheiten, der Operationsbereich sowie sämtliche Ambulatorien am gleichen Tag mit dem vollen Umfang des KISIM starten, braucht es intensive Vorbereitungen. Wir haben das Kantonsspital Winterthur dabei unterstützt.

Verfasst von: Martin Bär

Am 26. September 2023 war es endlich so weit. 

Nach intensiver Vorbereitung war alles bereit, um mit einem Big Bang das neue Klinikinformationssystem KISIM im Kantonsspital Winterthur (KSW) zu starten. Big Bang heisst im Falle des KSW, dass neben allen Stationen mit rund 500 Betten auch alle Notfalleinheiten, der Operationsbereich und alle Ambulatorien am gleichen Tag mit dem vollen Umfang des KISIM gestartet sind. 

Das rund 30köpfige Einführungsteam und die über 300 Key-User waren bereit, die Mitarbeitenden bei Problemen oder Unsicherheiten rasch und kompetent zu unterstützen. Damit leisteten sie einen ganz wesentlichen Beitrag für eine ruhige und zuversichtliche Stimmung während des gesamten Go Lives. 

Mittendrin waren mehrere Mitarbeitende der CSP, welche das Einführungsprojekt im KSW in verschiedenen Funktionen unterstützen durften. Martin Bär war der operative Projektleiter. Er wurde durch Ueli Wehrli unterstützt. Zusammen mit Tamara Germann (KSW) bildeten sie die operative Projektleitung und waren dem strategischen Gesamtprojektleiter Knut Hüneke (KSW) unterstellt. 

Durch diese breite Ausrichtung war es möglich, zu jedem Zeitpunkt die Teilprojekt- und Arbeitsgruppenleitungen rasch und ausreichend zu unterstützen. Daneben blieb genügend Zeit, um die übergeordneten Projektleitungsaufgaben fristgerecht zu erledigen. 

Eine dieser Aufgaben war zum Beispiel, auf kurzfristige Personalabgänge im Projekt zu reagieren. Da es dem KSW nicht immer möglich war, diese Abgänge kurz vor dem Go Live adäquat zu ersetzen, unterstützten weitere CSP-Projektleitende das Projekt. 

Manuel Gubler übernahm die Leitung des Teilprojekts Integrationen. Er war verantwortlich für die Koordination der Arbeiten der zahlreichen Arbeitsgruppen, die sich um die Erarbeitung der Schnittstellen von und zu KISIM kümmerten. 

Thomas Städler und Fabian Schmied von der CSP waren für die prozessorientierte Umsetzung im Bereich der Medizin A tätig. Sie begleiteten die Ansprechpartner der Kliniken im Projekt und fokussierten sich dabei auf die praktische Anwendung der KISIM-Funktionen. Die weniger technische als vielmehr prozessuale Betrachtung hatte zum Ziel, die Key User mit der KISIM-Anwendung vertraut zu machen und die verschiedenen Workflows entsprechend den Anforderungen des Spital-Alltags einzurichten und daraufhin Schulungsinhalte zu erstellen. 

Aktuell läuft die Konsolidierungsphase. Die User-Feedbacks sind grossmehrheitlich sehr positiv und die KSW-Mitarbeitenden freuen sich, mit dem neuen KIS zu arbeiten. Derzeit wird von einem fristgerechten Projektabschluss per Ende März 2024 ausgegangen. 

Planen auch Sie die Evalutation oder die Einführung eines Klinikinformationssystems? Dann nehmen Sie mit Martin Bär Kontakt auf.